Menschenrechtler melden nach der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste im Iran inzwischen mehr als 4.000 Tote. Irans Oberster Führer Khamenei spricht von „mehreren Tausend“ Opfern und gibt den USA die Schuld. In Washington warnt Präsident Trump vor „roten Linien“.
Israel zerstört UNRWA-Gebäude in Jerusalem – Guterres verurteilt den Schritt scharf
Das Gebäude des UN-Flüchtlingswerk in Jerusalem ist von Israel zerstört worden. Es war stillgelegt, weil Israel dem UNRWA eine Zusammenarbeit mit der Hamas unterstellt. Das Außenministerium spricht von einem "Tag zum Feiern", doch UN-Generalsekretär Guterres verurteilt den Vorstoß.
"Smash WEF": Proteste in Zürich gegen Trump, Oligarchen und WEF Davos
Bei Protesten gegen Donald Trump und das WEF in Davos kam es in Zürich zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Protestierenden und der Polizei. Einige Demonstranten warfen Rauchbomben, die Sicherheitskräfte setzten Tränengas und Gummigeschosse ein.
Mehr Lohn und bessere Bedingungen: Warnstreik der Autobahn GmbH in Nürnberg
Die Warnstreiks setzen sich in der Region fort. Erst letzte Woche legten die Beschäftigten des Uniklinikums Erlangen und der Universitäten ihre Arbeit nieder. Heute ziehen die Mitarbeitenden der Autobahndirektionen nach. Sie trafen sich am Kornmarkt in Nürnberg und das mit einem Ziel: Mehr Gehalt und bessere Arbeitsbedingungen.
Supreme Court prüft Klage gegen Hawaiis strenge Waffenregelung
Der Oberste Gerichtshof der USA wird sich mit einer Klage gegen Hawaiis sogenannte „Vampirregel“ befassen. Diese verpflichtet Waffenbesitzer dazu, vor dem Mitführen von Schusswaffen auf Privatgrundstücken eine Genehmigung einzuholen. Die Regel schreibt vor, dass Waffenbesitzer vor dem Tragen einer verdeckten Schusswaffe auf öffentlich zugänglichem Privatgrundstück, wie beispielsweise Geschäften, eine Genehmigung einholen müssen – sei es schriftlich, mündlich oder durch ein Hinweisschild. Der Fall Wolford v. Lopez wurde von drei Einwohnern der Insel Maui mit Genehmigungen zum verdeckten Tragen von Waffen sowie einer lokalen Waffengruppe eingereicht. Im Jahr 2022 entschied der Oberste Gerichtshof im Fall „New York State Rifle & Pistol Association v. Bruen“, dass der Zweite Verfassungszusatz das Recht schützt, geladene Handfeuerwaffen verdeckt in der Öffentlichkeit zu tragen. Vor diesem Urteil hatten die Polizeichefs der Bezirke in Hawaii laut Hawaii Public Radio innerhalb von 21 Jahren lediglich sechs Genehmigungen zum öffentlichen Tragen von Waffen erteilt. Der Staat verabschiedete daraufhin ein Gesetz, das mehr Menschen das verdeckte Tragen von Schusswaffen erlaubt, verbot dies jedoch an „sensiblen Orten“ wie Stränden, Banken und Restaurants, die Alkohol ausschenken. Die drei Einwohner von Maui und die Waffengruppe reichten Klage gegen den Staat ein und argumentierten, das Gesetz verletze ihr Recht auf Waffenbesitz gemäß dem Zweiten Verfassungszusatz. Im Jahr 2024 bestätigte das Gericht ein Bundesgesetz, das Personen mit einer einstweiligen Verfügung wegen häuslicher Gewalt den Besitz von Schusswaffen untersagt und revidierte damit seine Position zum Zweiten Verfassungszusatz aus dem Jahr 2022 teilweise. Die Regelung ist nach Bram Stokers „Dracula“ benannt, in dem Vampire eine Zustimmung benötigen, bevor sie ein Grundstück betreten.
Arbeiten rund um Ludwig-Donau-Main Kanal: 2.800 Quadratmeter gerodet
An der Kreuzung Schwabacher Straße und Frankenschnellweg wird die Brücke über den ehemaligen Ludwig-Donau-Main-Kanal durch einen Damm ersetzt. Dafür haben am 19. Januar erste Vorbereitungsarbeiten begonnen. Rund 2.800 Quadratmeter Wildwuchs im Bereich des Hafenbeckens werden entfernt.
Jährliche Pressekonferenz Diakonie Bayern: Für mehr soziale Sicherheit
Bei ihrer jährlichen Pressekonferenz hat die Diakonie Bayern mehr soziale Sicherheit für die Menschen im Freistaat gefordert. Besonders kritisch sieht sie die geplanten Änderungen bei der Grundsicherung ab Juli 2026. Dann werde es für viele schwieriger, Sozialleistungen zu erhalten.
19-jährige Touristin tot gefunden: Mutmaßlicher Dingo-Angriff in Australien
Von schrecklichen Szenen berichten Polizisten am Montag in Australien. Die Beamten waren zum Fundort einer toten 19-Jährigen auf der bei Urlaubern beliebten Insel K'Gari gerufen worden. Die Leiche war offenbar umringt von einem Dingo-Rudel. Nun soll eine Obduktion klären, ob die Frau ertrank oder von den wilden Hunden getötet wurde.