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Ibuprofen oder Paracetamol: Wann welches Mittel sinnvoll ist

Ibuprofen und Paracetamol gehören zu den am häufigsten verwendeten Medikamenten zur Linderung von Schmerzen und Fieber. Sie unterscheiden sich jedoch in wichtigen Punkten, die bestimmen, wann welches Mittel eingesetzt werden sollte. Gesundheitsexperten weisen darauf hin, dass die Wahl des Medikaments von der Art der Schmerzen, dem Vorliegen einer Entzündung und dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten abhängt. Paracetamol wirkt primär schmerzlindernd und fiebersenkend, d. h. es reduziert Schmerzen und Fieber, hat aber keine ausgeprägte entzündungshemmende Wirkung. Es wird bei leichten Schmerzen wie Kopf-, Muskel- und Zahnschmerzen sowie Fieber eingesetzt. Für Menschen mit Magenproblemen gilt es als besser verträglich. Übermäßiger Gebrauch kann jedoch schwere Leberschäden verursachen. Daher ist es wichtig, die Dosierungsanleitung in der Packungsbeilage oder die Anweisungen des Arztes genau zu befolgen. Ibuprofen hingegen ist ein nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAR), das neben der Linderung von Schmerzen und Fieber auch Entzündungen hemmt. Es wird daher eher bei starken Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Menstruationsbeschwerden, Verstauchungen und lokalen Entzündungen eingesetzt. Allerdings kann die Einnahme von Ibuprofen den Magen reizen, das Blutungsrisiko erhöhen und die Nieren beeinträchtigen – insbesondere bei Menschen mit chronischen Erkrankungen oder bei längerem Gebrauch.

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Rheinmetall in Zusamaltheim – Streit um Munitions-Verbrennung im Waldgebiet

Rheinmetall plant auf dem stillgelegten Lerchenberg-Gelände im Landkreis Dillingen eine thermische Anlage zur Entsorgung von Alt-Munition. Anwohnerinnen und Anwohner äußerten bei einer Infoveranstaltung teils massive Bedenken, etwa zu möglichen Explosionen, Umweltfolgen und Lärm. Der Rüstungskonzern versichert hingegen hohe Sicherheitsstandards. Auch der Bürgermeister unterstützt das Vorhaben. Wann gebaut wird, bleibt offen.

aus einer Gemeinde in die nächste – Manuel Fischer kandidiert als Bürgermeister in Bad Grönenbach

<strong>Anfangs blieb es still in Bad Grönenbach und es war fraglich ob sich für den noch amtierenden Bürgermeister Bernhard Kerler überhaupt ein Nachfolger finden wird. Ein Paar Monate vor der Wahl stehen mittlerweile drei Kandidaten fest. Einer von Ihnen ist der momentane Bürgermeister der Gemeinde Lamerdingen: Manuel Fischer. Redakteurin Sarah Hübner hat sich mit ihm getroffen und gefragt warum er seine jetzige Gemeinde verlässt und was er in Bad Grönenbach vor hat.</strong> <strong> </strong>

Polizei sichert Clanchef-Trauerfeier ab

In Berlin nehmen Tausende Gäste – Freunde wie Feinde – Abschied von einem berüchtigten Clanchef. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot im Einsatz.

"Fulda ist das Kraftzentrum unserer Partei": Klarer Kurs für das Superwahljahr

Es ist für die CDU Hessen einer der wichtigsten Termine im jährlichen Kalender: Die Jahresauftakt-Klausurtagung der CDU Hessen und der CDU-Fraktion im Fuldaer Hotel Esperanto. Am Freitag und Samstag stehen unter anderem der hessische Unions-Chef und Ministerpräsident Boris Rhein und die beiden Parlamentarischen Staatssekretäre Michael Brand und Philipp Amthor auf der Bühne. Inhaltlich geht es um die Arbeit der CDU auf Bundes- und Landesebene, die Staatsmodernisierung, aber auch um die anstehende Kommunalwahl.

Warum Frauen Kälte länger überleben können als Männer

Neue Forschungen legen nahe, dass Frauen einen verborgenen Vorteil gegenüber Männern haben könnten, wenn es darum geht, unter extrem kalten und isolierten Bedingungen zu überleben und Leistung zu erbringen. In einer Studie, die 20 Spitzensportler während des anspruchsvollen „Mountain Wilderness Ski Classic” in Alaska begleitete, zeigten Frauen trotz insgesamt härterer Bedingungen eine höhere Energieeffizienz als Männer. Obwohl Männer täglich mehr Kalorien verbrannten – 31,1 Megajoule im Vergleich zu 20,8 Megajoule bei Frauen – war ihr Energieverbrauch pro Einheit fettfreier Masse nahezu gleich. Entscheidend ist, dass Frauen im Verhältnis zu ihrer Gesamtlast weniger Energie verbrauchten, was darauf hindeutet, dass sie sich im arktischen Gelände effizienter fortbewegen. Diese höhere „funktionelle Effizienz“ impliziert, dass Frauen beim Tragen von Gewicht in extremen Umgebungen Energie besser einsparen können. Forscher vermuten, dass dies auf physiologische Merkmale wie einen verbesserten Fettstoffwechsel und eine geringere Anfälligkeit für Ermüdung zurückzuführen sein könnte. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer trotzten Temperaturen von bis zu -36 °C und waren vollständig auf ihre eigene Navigation ohne externe Unterstützung angewiesen. Die Ergebnisse decken sich mit anderen Studien, die zeigen, dass Frauen bei Ausdauerbelastungen widerstandsfähiger sein könnten. In Überlebenssituationen, insbesondere bei extremer Kälte, könnten solche Eigenschaften von entscheidender Bedeutung sein. Angesichts zunehmender Klimaextreme könnte das Verständnis dieser Unterschiede künftig beeinflussen, wie Männer und Frauen für die härtesten Bedingungen der Erde trainiert, ausgerüstet und vorbereitet werden.

Beeinflusst die Einnahme der Antibabypille die Menopause?

Viele Frauen fragen sich, ob die langfristige Einnahme der Antibabypille den Beginn der Menopause vorziehen, verzögern oder anderweitig beeinflussen kann. Laut Gynäkologen und Endokrinologen hat die Einnahme von Verhütungsmitteln keinen Einfluss auf das Alter, in dem die Menopause eintritt. Die Pille reguliert während der Einnahme lediglich den Menstruationszyklus, indem sie den Eisprung vorübergehend unterdrückt und den Hormonhaushalt steuert. Nach dem Absetzen der Antibabypille kehren die Menstruationszyklen in der Regel zu ihrem natürlichen Muster zurück. Die Menopause ist durch das dauerhafte Ausbleiben der Menstruation definiert und tritt im Durchschnitt zwischen dem 48. und 52. Lebensjahr auf – unabhängig davon, ob und wie lange zuvor die Pille eingenommen wurde. Sie steht im Zusammenhang mit dem natürlichen Rückgang der Eierstockfunktion und nicht mit der Einnahme oder dem Absetzen von Verhütungsmitteln. Allerdings kann die Pille milde Symptome von Zyklusstörungen wie unregelmäßige Blutungen oder vorübergehende Amenorrhö verschleiern. Dies beeinflusst jedoch weder die Alterung der Eierstöcke noch den Zeitpunkt der Menopause. Experten empfehlen Frauen, die bis kurz vor der Menopause Verhütungsmittel einnehmen, regelmäßige ärztliche Untersuchungen, um ihre hormonelle Gesundheit, Herz-Kreislauf-Risiken und die Prävention von Osteoporose zu besprechen.

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