Das Lesen zur Gewohnheit zu machen, bedeutet mehr als nur ein Buch aufzuschlagen: Man muss Zeit, Umgebung und Motivation schaffen, damit es zu einer regelmäßigen und angenehmen Gewohnheit wird. Regelmäßiges Lesen regt die Fantasie an, erweitert den Wortschatz, verbessert die Konzentration und trägt zur kognitiven und emotionalen Entwicklung bei. Der erste Schritt besteht darin, sich kleine, realistische Ziele zu setzen, z. B. 10 bis 15 Minuten pro Tag zu lesen und die Zeit schrittweise zu verlängern. Die Auswahl von Büchern oder Texten, die das persönliche Interesse wecken, macht den Prozess angenehmer und erhöht die Chance, die Disziplin aufrechtzuerhalten. Auch ein angenehmes Umfeld ist hilfreich: Ruhige, gut beleuchtete und komfortable Orte laden zum Verweilen ein. Die Verwendung von digitalen Lese-Apps kann für diejenigen nützlich sein, die Bücher immer griffbereit haben möchten, insbesondere auf Reisen oder in kurzen Pausen. Laut der National Library Foundation trägt die Integration des Lesens in den Tagesablauf, beispielsweise vor dem Schlafengehen oder während des Frühstücks, dazu bei, das Lesen zur Gewohnheit zu machen. Das Lesen mit der Familie oder das Teilen von Lektüren mit Freunden kann die Erfahrung noch sozialer und motivierender machen. Außerdem ist es wichtig, sich nicht selbst unter Druck zu setzen, perfekt zu sein. Sich zu erlauben, Lektüren, die einen nicht fesseln, abzubrechen und verschiedene Genres zu erkunden, hilft dabei, das Interesse aufrechtzuerhalten und neue literarische Stile zu entdecken. Mit der Zeit wird das Lesen zu einem natürlichen und selbstverständlichen Teil des Alltags.
Ostsee-Pegel ist auf historischem Tiefstand
Die Ostsee steht vor einem möglichen historischen Ereignis. Aktuell liegt der Pegel so niedrig wie nie zuvor seit Beginn der Messungen im Jahr 1886.
PayPal-Chef muss wegen schlechter Zahlen gehen
Der US-Zahlungsdienstleister PayPal tauscht nach einem schwachen Quartal und einem verfehlten Ausblick den Chef aus. An die Stelle von Alex Chriss tritt auf Geheiß des Verwaltungsrates ab März der bisherige HP Inc-Chef Enrique Lores, wie der Konzern laut der Deutschen Presse-Agentur im kalifornischen San Jose mitteilte. Das Kontrollgremium habe eine detaillierte Analyse vorgenommen und der Konzern sei mit seinen Fortschritten im Vergleich mit der Konkurrenz und der Branche nicht weit genug gekommen, hieß es zur Begründung. PayPal schockierte gerade die Anleger mit seinen Zahlen für das vergangene Quartal.
Fliegender Fisch soll Reisende zwischen Singapur und Indonesien transportieren
Vom Kaspischen Seemonster zum Hightech-Gefährt für den Linienbetrieb: Eine fast vergessene Technologie feiert ihr Comeback. In Singapur sollen Bodeneffektfahrzeuge schon bald Passagiere transportieren.
Erbpacht-Eskalation: Bewohner drohen Kirche nach 5000-Prozent-Schock mit Klage
Erbpacht-Eskalation in Niedersachsen: Weil die Zinsen um bis zu 5000 Prozent steigen, drohen Initiativen der Klosterkammer nun mit Klage. Den Bewohnern droht der Ruin, die Kirche pocht auf Marktepreise.
Projekt an Korntaler Schule mit Craig Taylor und Angelo Tanga
Besonderer Unterricht an der Johannes-Kullen-Schule in Korntal-Münchingen: Craig Taylor und Angelo Tanga zeigen den Schülern, wie man richtig boxt.
Idris Elba: Begeistert über Rolle in 'Masters of the Universe'
Sir Idris Elba war 'voll und ganz dafür', bei dem neuen Film 'Masters Of The Universe' mitzuwirken, weil He-Man 'ein wirklich wichtiger Teil' seiner Kindheit war.
Nach Krankenhausaufenthalt zurück in ICE‑Haft: Kleinkind wird ohne verordnete Medikamente festgehalten
Eine Klage wirft den US-Einwanderungsbehörden vor, ein 18 Monate altes Mädchen nach einem Krankenhausaufenthalt aufgrund einer lebensbedrohlichen Krankheit wieder in Gewahrsam genommen und ihr anschließend die Medikamente verweigert zu haben. Das Kind, in der Klage als Amalia bezeichnet, befand sich im Dezember 2025 mit seinen Eltern in einer Haftanstalt in Südtexas. Im Januar verschlechterte sich Amalias Zustand so sehr, dass sie ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Dort wurde sie wegen einer Lungenentzündung, COVID-19, RSV und schwerer Atemnot behandelt. Trotz Warnungen von Medizinern vor ihrer anhaltenden Gefährdung und dem hohen Risiko einer erneuten Infektion wurde sie nach einem zehn tägigen Krankenhausaufenthalt wieder inhaftiert. In der Klage, die vor einem Bundesgericht in Texas eingereicht wurde, heißt es, dass Amalia nach ihrer Rückkehr in die Einrichtung, in der die Masern ausgebrochen waren, ihre verschriebenen Medikamente verweigert wurden. Die Einrichtung soll Amalias Medikamente beschlagnahmt haben, und ihre Eltern mussten stundenlang in langen Schlangen warten, um ihre Medikamente zu erhalten –nur um dann abgewiesen zu werden. Sie blieb weitere neun Tage in Haft und wurde erst zusammen mit ihren Eltern freigelassen, nachdem Anwälte einen Eilantrag auf Habeas Corpus gestellt hatten. Das Mädchen, das inzwischen freigelassen wurde, war vor seiner Inhaftierung im Dilley Immigration Processing Center gesund gewesen. Elora Mukherjee, Professorin an der Columbia Law School und Leiterin der dortigen Immigrants' Rights Clinic, die die Petition eingereicht hatte, sagte, das Mädchen sei „dem Tode nahe“ gewesen.