Mehr als 180.000 Frauen wurden laut amtlicher Kriminalstatistik 2024 in Deutschland Opfer häuslicher Gewalt, über 50.000 Frauen wurden Opfer von Sexualdelikten. Die Dunkelziffer ist in beiden Bereichen hoch. Viele Betroffene erstatten gar keine oder verspätet eine Anzeige – aus Angst, Scham oder Unsicherheit. Die vertrauliche Spurensicherung des Netzwerks ProBeweis ermöglicht es, Beweise dennoch medizinisch zu sichern. Die Beweismittel werden mindestens drei Jahre aufbewahrt und können später für ein Strafverfahren genutzt werden.
Haaland steigt mit 750-Dollar-Waschbär aus Flugzeug
Erling Haaland sorgte bei der WM-Rückkehr der norwegischen Nationalmannschaft mit einem außergewöhnlichen Souvenir für Aufsehen. Der 25-Jährige stieg mit einem ausgestopften Waschbären in der Hand aus dem Flugzeug.
„Rennen wie kein anderes“: Trump empfängt IndyCar-Fahrer im Weißen Haus
US-Präsident Donald Trump hat am Montag mehrere IndyCar-Fahrer im Weißen Haus empfangen. Anlass war der geplante Freedom 250 Grand Prix - ein Autorennen zum 250. Geburtstag der USA mitten durch Washington, D.C.
Temperatursturz! Von über 35°C auf unter 10°C ❄️ Erst Extremhitze, dann kaum Regen im Südwesten
Das aktuelle Deutschlandwetter vom 14. Juli 2026 mit Diplom-Meteorologe Dominik Jung.
Deschamps weicht Favoritenrolle von sich
Frankreich gegen Spanien, wer ist denn nun Favorit? Les-Bleus-Trainer Didier Deschamps weist die Favoritenrolle von sich und hebt die starken Statistiken der Spanier bei dieser WM hervor.
Nachrichten des Tages | 14. Juli 2026 - Morgenausgabe
Informieren Sie sich über das aktuelle Geschehen in Europa und der Welt an diesem 14. Juli 2026 - Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur und Reisen.
Die Gesundheitsreform 2026 in Deutschland im Überblick
Die gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland steckt in einer finanziellen Krise. Die Ausgaben steigen seit Jahren schneller als die Einnahmen, wodurch ein wachsendes Defizit entsteht. Laut Bundesgesundheitsministerium könnte schon 2027 ohne Reform ein Minus von rund 15 Milliarden Euro entstehen, das bis 2030 auf bis zu 40 Milliarden Euro anwachsen könnte. Um gegenzusteuern, hat das Kabinett Reformpläne von Gesundheitsministerin Nina Warken beschlossen. Das Ziel der Reform: Künftig soll nicht mehr Geld ausgegeben werden, als eingenommen wird. Preise und Vergütungen im Gesundheitssystem sollen stärker an die Einnahmen der Krankenkassen gekoppelt werden. Sie sollen 2027 um rund 16 Milliarden Euro entlastet werden. Die Deckungslücke soll damit geschlossen und ein starker Anstieg der Zusatzbeiträge verhindert werden. Die verbleibende Lücke für 2029 und 2030 soll laut Warken durch spätere Reformen aufgefangen werden. Das könnte sich ändern: Für Versicherte bringt die Reform spürbare Änderungen. So soll u.a. die kostenlose Mitversicherung von Ehepartnern ab 2028 eingeschränkt werden – viele müssten dann eigene Beiträge zahlen. Ausnahmen sollen für Eltern von kleinen Kindern, Kindern mit Behinderung, pflegende Angehörige und Rentner gelten. Bei Medikamenten sollen die Zuzahlungen z.B. auf bis zu 15 Euro steigen und jährlich angepasst werden. Homöopathische Leistungen sollen nicht mehr übernommen werden. Zudem soll eine Überprüfung der Hautkrebsvorsorge stattfinden. 2027 soll die Beitragsbemessungsgrenze zusätzlich um 300 Euro erhöht werden. Zudem sollen vor Operationen häufiger Zweitmeinungen eingeholt werden, um unnötige Eingriffe zu vermeiden. Der Gesetzentwurf sieht auch die Möglichkeit einer Teilkrankschreibung bei langwierigen Erkrankungen vor. Der größte Teil der Entlastungen soll aus Einsparungen bei Praxen, Krankenhäusern, Apotheken und Pharmaunternehmen kommen. So sind z.B. höhere Rabatte auf Medikamente und Begrenzungen für Vergütungsanstiege geplant. Über ein weiteres Gesetz soll zudem eine Zuckerabgabe für gesüßte Getränke eingeführt werden. Die Einnahmen sollen den Kassen zukommen.
Hagel und Starkregen: Hunderte Einsatzkräfte rücken in Hannover aus
Starkregen sorgt in der Region für zahlreiche Notrufe: Unter anderem wegen vollgelaufener Keller und Tiefgaragen rücken rund 300 Feuerwehrleute aus.