Obwohl die Wissenschaft noch keine sichere Methode zur Demenzprävention gefunden hat, deuten neue Forschungsergebnisse darauf hin, dass die Lebenseinstellung ein wichtiger Faktor sein könnte. Die im „Journal of the American Geriatrics Society“ veröffentlichte Studie ergab, dass Menschen mit einer optimistischen Lebenseinstellung im Laufe der Zeit seltener an Demenz erkranken. Die Forscher beobachteten über 9.000 demenzfreie Erwachsene ab 70 Jahren über einen Zeitraum von 14 Jahren und erfassten deren Optimismus mithilfe eines Fragebogens mit zehn Fragen. Aufgrund der Ergebnisse schlussfolgerten die Forscher, dass Optimismus ein vielversprechender Ansatzpunkt für zukünftige Präventionsmaßnahmen gegen Demenz sein könnte. Ein wahrscheinlicher Grund dafür ist, dass optimistische Menschen tendenziell niedrigere Werte an Stresshormonen wie Cortisol und weniger Entzündungen aufweisen – beides Faktoren, die mit kognitivem Abbau in Verbindung gebracht werden. Experten zufolge sind optimistische Menschen zudem körperlich aktiver, sozial vernetzter und engagierter im Leben – Faktoren, die die allgemeine kognitive Gesundheit fördern. Auch wenn die Studie nicht beweist, dass Optimismus Demenz direkt vorbeugt, zeigen Experten doch, dass eine positive Lebenseinstellung ein wichtiger Baustein für gesundes Altern sein könnte.
300 Hektar Waldbrand bedrohen Dorf in Hürtgenwald
Im Hürtgenwald bricht ein Großbrand aus und bedroht das Dorf Gey. Die Flammen fressen sich immer näher an die ersten Häuser heran. Feuerwehrleute, Soldaten und Polizisten reagieren sofort: Sie bringen die Einwohner in Sicherheit und versuchen, das Feuer zu stoppen. Schon jetzt stehen 300 Hektar Wald in Flammen. Die Feuerwehr kämpft gegen extreme Hitze und plötzlich auffrischenden Wind. Dadurch breiten sich die Flammen noch schneller aus und setzen die angrenzenden Wohngebiete zusätzlich unter Druck. Wasserwerfer und Löschhubschrauber fliegen im Minutentakt, um das Feuer einzudämmen. Nadine muss mit ihrem Hund Balu ihr Zuhause verlassen. Sie erzählt von Panik und der Angst, alles zu verlieren. Tina Klaasen sitzt mit ihren vier Kindern in einer Notunterkunft, während ihr Mann als freiwilliger Feuerwehrmann gegen die Flammen kämpft. Der Landrat von Düren betont, wie wichtig die Wasserwerfer sind, um einen Vollbrand im Fichten- und Kiefernwald zu verhindern. Nach der Evakuierungsnacht sieht er die Lage etwas entspannter, aber noch längst nicht sicher. Der Brand ist einer der größten, die Nordrhein-Westfalen je erlebt hat. Noch immer bleibt die Lage angespannt, denn die Feuerwehr rechnet damit, noch Tage gegen die Flammen zu kämpfen. Bundeskanzler Merz bedankt sich bei allen Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz.
FC Bayern: Saibari stellt sich vor - hier muss der Neuzugang schmunzeln
Ismael Saibari stellt sich beim FC Bayern München vor. Welche ist die Lieblingsposition des Marokkaners?
Rekordgewinn für Sandalenhersteller: 5 Fakten rund um Birkenstock
Birkenstock gehört heute zu den bekanntesten Schuhmarken der Welt. Doch hinter den Sandalen stecken einige überraschende Fakten.
Gewalteskalation in Düren: Zweite Familie schildert ihre Sicht
Gewalteskalation in Düren: Zweite Familie schildert ihre Sicht Äxte, Hämmer und Baseballschläger mitten auf der Straße: Ein Video einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen zwei Familien in Düren sorgt seit Tagen für Fassungslosigkeit. SAT.1 NRW hat bereits am Dienstag mit einer der beteiligten Familien gesprochen. Nach der Ausstrahlung meldete sich die andere Seite bei uns und schildert die Ereignisse völlig anders.
Wülfrath drückt sich zum Weltrekord
30 Mal drücken, zweimal beatmen und bloß nicht aufhören: In Wülfrath soll eine Übungspuppe 72 Stunden lang ohne Unterbrechung reanimiert werden. Der bisherige Weltrekord liegt bei 60 Stunden. Mitmachen kann jeder ab 16 Jahren. Weil Herzdruckmassage ziemlich anstrengend ist, wird meist schon nach wenigen Minuten gewechselt. Insgesamt werden rund 500 Teilnehmer gebraucht. Hinter dem Rekordversuch steckt eine wichtige Botschaft: Möglichst viele Menschen sollen lernen, wie Wiederbelebung funktioniert und damit im Ernstfall Leben retten können.
Elbe bei Neu Darchau auf historischem Tiefstand
Der heutige Freitag ist der heißeste Tag der Woche in Niedersachsen. Die hohen Temperaturen setzen der Natur zu. Die Elbe ist in Neu Darchau im Landkreis Lüchow-Dannenberg zum Beispiel derzeit so niedrig wie noch nie.
200 Kilometer Schwimmen für Kinder
200 Kilometer in vier Tagen: Seit Dienstag schwimmt Nathalie Pohl erst durch den Main und dann den Rhein hinab. Unterstützt wird sie dabei von anderen Schwimmern, denn die gesamte Strecke am Stück wäre für einen Menschen nicht zu schaffen. Mit ihrer Challenge will Pohl darauf aufmerksam machen, dass viele Kinder nicht sicher schwimmen können, und Spenden für die Schwimmförderung sammeln. Mehr als 85.000 Euro sind bereits zusammengekommen. Heute stehen nur noch die letzten Kilometer an. Das Ziel: Köln.