Nachrichten des Tages | 23. März 2026 - Mittagsausgabe
Informieren Sie sich über das aktuelle Geschehen in Europa und der Welt an diesem 23. März 2026 - Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur und Reisen.
Kritik an Spritpreisbremse: „Schaut nach Pfusch aus“
Die Grünen werden dem von der Regierung vorgeschlagenen Gesetzespaket zur Spritpreisreduktion in der derzeitigen Form nicht zustimmen. Parteichefin Leonore Gewessler warnte am Montag bei einer Pressekonferenz vor einer „fossilen Preisfalle“ und übte deutliche Kritik an dem Vorhaben der Dreierkoalition.
10.000 Euro Belohnung! Wer hat die sieben toten Katzen auf dem Gewissen?
Eine Passantin entdeckte am Wochenende im Burgenland sieben tote Katzen und ist sicher: „Sie wurden getötet!“ Die „Krone“-Tierecke fahndet nun nach dem Täter oder den Tätern und hofft auf sachdienliche Hinweise. Dafür warten 10.000 Euro Belohnung!
Zucker: Infos über die Alltagsdroge
Was haben Alkohol, Nikotin und Zucker gemeinsam? Der Körper will immer mehr davon. Knapp 35 Kilogramm verbraucht jeder Deutsche allein an Haushaltszucker pro Jahr. Das berichtet Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Zucker blockiert die Fettverbrennung. Wissenschaftler haben Nachweise dafür gefunden, dass zu viel Zucker uns nicht nur dick, sondern auch krank machen kann. Der australische Regisseur Damon Gameau nahm für seinen Dokumentarfilm 60 Tage lang täglich 160 Gramm Zucker zu sich. Das hat er durch den versteckten Zucker in Fertigprodukten gemacht. Das Ergebnis: deutlich verschlechterte Blutfett- und Leberwerte sowie eine Gewichtszunahme von 8,5 Kilogramm. Die Ärzte bescheinigten ihm, dass er auf dem besten Wege sei, einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln. Laut der Weltgesundheitsorganisation sollten nicht mehr als 25 g oder acht Würfel Zucker pro Tag verzehrt werden. Die ist aber teils schon mit einem Glas Fruchtsaft erreicht. Es ist nicht einfach, den versteckten Zucker aus dem Alltag herauszufiltern. Professorin Susanne Klaus vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam rät, auf verarbeitete Lebensmittel zu verzichten und möglichst selbst zu kochen. Außerdem empfiehlt sie, den Zucker im Kaffee, die Marmelade auf dem Brötchen, den Nachtisch beim Mittagessen und den Süßkram am Abend zu vermeiden.
Tödlicher Unfall mit Fußballtor: Gutachter soll Unglück aufklären
Nach dem Unfalltod eines Siebenjährigen herrscht Ratlosigkeit: Wie konnte es zu dem Unglück auf einem Fußballplatz in Erlangen kommen? Ein Gutachter soll Antworten liefern.
Zu wenig Personal für zu viele Kinder: Das sollen die Eltern wissen
Kita-Träger sind grundsätzlich verpflichtet, sich an die gesetzlichen Vorgaben zu halten. Wenn das nicht funktioniert, dann müssen sie das ans zuständige Landesjugendamt melden. Meist werden dann Betreuungszeiten vorläufig gekappt und Gruppen geschlossen, mitunter auch ganze Einrichtungen. Wenn festgestellt wird, dass ein Kind dadurch zu Schaden kam, dass die Aufsichtspflicht verletzt wurde, drohen den Mitarbeitenden oder Trägern arbeitsrechtliche, zivil- und auch strafrechtliche Konsequenzen. Das können Abmahnungen oder Kündigungen sein, auch Ansprüche auf Schmerzensgeld oder Schadensersatz sind denkbar. Wenn die Kita ausfällt, können Eltern Beiträge nicht zurückfordern. Elternbeiträge werden pauschal erhoben, es gibt keinen Anspruch auf eine festgelegte Gegenleistung – das ist gesetzlich geregelt. Der Landeselternbeirat der Kitas beklagt dieses System und rät Familien, wenigstens an ihre Kommunen heranzutreten und um freiwillige Erstattung zu bitten – auch, wenn das in aller Regel abgelehnt wird. Mehr dazu im Video.
Mann in Berlin angeschossen - Großeinsatz der Polizei