Zerbeulte Autos, kaputte Dächer: Im niedersächsischen Ort Heidenau hat extremer Hagel große Zerstörungen angerichtet.
Social-Media-Verbot rückt näher
Ein Social-Media-Verbot für unter 13-Jährige wird immer realistischer. Dafür hat sich ein europäisches Expertinnen-Gremium ausgesprochen. Bis Herbst soll ein Gesetzesvorschlag folgen.
Altersdepressionen: Symptome, Ursache und Behandlung
Bei Menschen ab 65 Jahren spricht man bei Depressionen von Altersdepression. Dabei ist die Stimmung dauerhaft negativ verändert. Typische Symptome sind Antriebslosigkeit, Niedergeschlagenheit und Freudlosigkeit. Bei älteren Menschen werden diese oft von körperlichen Beschwerden überdeckt und deshalb nicht immer erkannt. Was kann die Ursache der Altersdepression sein? Ursachen können genetisch oder durch belastende Lebensereignisse bedingt sein – zum Beispiel der Verlust von Angehörigen, Einsamkeit, Renteneintritt oder körperliche Einschränkungen. Nicht jede Traurigkeit ist gleich eine Depression, aber Warnzeichen sollten ernst genommen werden. Was sind die Symptome einer Altersdepression? Bei einer Altersdepression stehen oft körperliche Beschwerden im Vordergrund. Häufige Symptome sind Appetitlosigkeit, Schlafprobleme, Verstopfung, Kopf- und Rückenschmerzen, Herzbeschwerden, Tinnitus, flache Atmung und Druck im Kopf. Neben körperlichen Beschwerden treten bei Altersdepression auch psychische Symptome auf, wie Lustlosigkeit, Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit, sozialer Rückzug, Weinen, Schuldgefühle, Konzentrationsprobleme und Suizidgedanken. In schweren Fällen können sogar Halluzinationen oder Wahn auftreten. Wie wird eine Depression im Alter behandelt? Depressionen im Alter sind oft gut behandelbar und sollten nicht ignoriert werden. Ziel der Behandlung ist es, Lebensqualität zurückzugewinnen – meist durch Medikamente, Psychotherapie und Alltagshilfe. In schweren Fällen kann eine stationäre Behandlung nötig sein. Wie können Sie einer Altersdepression vorbeugen? Zwar gibt es keine speziellen Maßnahmen, um Altersdepression sicher zu verhindern, aber man kann das Risiko senken. Wichtig sind Bewegung, Gedächtnistraining, ein strukturierter Alltag, soziale Kontakte und frische Luft. Auch regelmäßige Seh- und Hörtests helfen, aktiv und selbstständig zu bleiben. All das fördert Lebensfreude, Selbstwert und geistige Gesundheit.
Reichsbürger: Wer sind sie und was ist ihre Ideologie?
Die sogenannten „Reichsbürger“ sind eine Bewegung aus uneinheitlichen Gruppen und Personen. Laut dem Verfassungsschutz erkennen sie die Existenz der Bundesrepublik Deutschland und deren Rechtssystem nicht an. Für „Reichsbürger“ besteht ein historisches Deutsches Reich fort mit unterschiedlicher Ausdehnung des Staatsgebietes und des Rechtswesens. Innerhalb der Gruppe gibt es einen ausgeprägten Antisemitismus. Von Verschwörungstheorien, dass Juden den ersten Weltkrieg geplant hatten bis hin zur Leugnung des Holocaust. Was machen die „Reichsbürger“? Sie gründen eigene Regierungen oder Monarchien und erschaffen so eine Parallelwelt. Verschiedene Gruppierungen versuchen Immobilien zu kaufen, um autarke Strukturen zu schaffen. Es werden Fantasiedokumente und Kfz-Kennzeichen hergestellt und vertrieben. Auch bei Protesten gegen die Maßnahmen der Corona-Pandemie waren sie vertreten. In Teilen der Szene gibt es eine hohe Gewaltbereitschaft. Immer wieder bedrohen sie Beamte in langen Schreiben mit Erpressungen, Beleidigungen oder Nötigungen, teilweise mit erheblichen Gewaltandrohungen. Am 7. Dezember 2022 wurden zahlreiche „Reichsbürger“ festgenommen, da sie einen Angriff auf demokratische Institutionen und somit einen Staatsstreich planten. Zahlen und Fakten Eine genau Anzahl an „Reichsbürger“ kann nicht erfasst werden. Mit etwa 21.000 Personen rechnet jedoch der Verfassungsschutz. Rund 1.150 Personen gelten als rechtsextrem. 2.100 „Reichsbürger“ seien gewaltorientiert. 1.011 rechtsextreme Straftaten werden dieser Szene zugerechnet.
Große Auszeichnung für BFV-Kampagne „Wir regeln das!“
Große Ehre für den Bayerischen Fußball-Verband (BFV) und alle Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter im Freistaat: Der bayerische Innen- und Sportminister Joachim Herrmann hat die BFV-Schiedsrichterkampagne „Wir regeln das!“ im Rahmen der Verleihung des Bayerischen Engagiert-Preises 2026 ausgezeichnet. Die Sonderauszeichnung würdigt das herausragende ehrenamtliche Engagement der bayerischen Referees sowie die erfolgreiche Kampagne des BFV zur Stärkung und Gewinnung von Unparteiischen.
Die "grüne Lunge" von Paris brennt
In der Nähe von Paris brennt der Forst von Fontainebleau. Der Wald gilt als "grüne Lunge“ der französischen Hauptstadt. Jetzt steht ein Fünftel seiner Gesamtfläche in Flammen.
#Lasstsiespielen: Erfolgreiche Minifußball-Festival-Premiere an Grundschule
Über 100 Grundschülerinnen erlebten in München einen herausragenden Fußballtag - bei der Premiere eines Minifußball-Festivals des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) in Kooperation mit einer Grundschule. Das Fußballangebot ist ein weiterer Mosaikstein der breit angelegten BFV-Kampagne #Lasstsiespielen zur Förderung des Frauen- und Mädchenfußballs in Bayern.
Die Heißluft-Fritteusen-Falle: Welche Produkte sich wirklich lohnen
Die Industrie nutzt den Heißluft-Fritteusen-Trend und flutet die Märkte mit Spezialprodukten: Von Gewürzen bis hin zu speziellen Kartoffeln. "Galileo"-Food Detective Martin Dunkelmann blickt hinter die Kulissen der Bequemlichkeits-Falle.