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Vereinigtes Königreich: Verbot von Junk-Food-Werbung im Tagesfernsehen und online tritt in Kraft

Das Vereinigte Königreich hat ein Werbeverbot für Junk-Food im Fernsehen vor 21 Uhr sowie ein generelles Online-Verbot eingeführt, um der Fettleibigkeit bei Kindern entgegenzuwirken. Das Verbot richtet sich gegen Werbung für Lebensmittel und Getränke mit hohem Fett-, Salz- oder Zuckergehalt (HFSS) und soll laut dem Gesundheitsministerium jährlich bis zu 7,2 Milliarden Kalorien aus der Ernährung von Kindern einsparen. Das Ministerium erklärte, dass das Verbot vor 21 Uhr und online dazu beitragen könnte, 20.000 Fälle von Kinderfettleibigkeit zu verhindern und etwa 2 Milliarden Pfund (2,7 Milliarden US-Dollar) an gesundheitlichen Vorteilen zu erzielen. Das Ministerium fügte hinzu, dass ein Verbot dieser Werbung vor 21 Uhr und im Internet 20.000 Fälle von Fettleibigkeit bei Kindern verringern und gesundheitliche Vorteile in Höhe von etwa 2 Milliarden Pfund (2,3 Milliarden Euro) generieren könnte. Das landesweite Verbot betrifft die Hauptverursacher von Kinderfettleibigkeit, darunter Limonaden, Schokolade, Süßigkeiten, Pizza und Eiscreme. Das Verbot gilt jedoch nur für Werbung, die ungesunde Produkte zeigt. Fast-Food-Unternehmen können also weiterhin unter ihrem Markennamen werben. Die britische Werbebranche hält sich freiwillig seit Oktober an die Regeln – weit vor dem offiziellen Starttermin. Bei Nichteinhaltung drohen Sanktionen durch die Advertising Standards Authority (ASA). Die Regierung betonte, dass Werbung schon in jungen Jahren das Essverhalten von Kindern beeinflusst und damit das Risiko von Fettleibigkeit erhöht. Laut dem NHS sind 9,2 % der Kinder im Vorschulalter mittlerweile fettleibig, während 20 % der Kinder bis zum fünften Lebensjahr Karies haben.

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Razzia, Haftbefehl, Vorwürfe wie Volksverhetzung: Der Fall Halemba sorgt juristisch und politisch für Aufsehen. Nun startet der Prozess in Würzburg.

Restaurants in Mönchengladbach: So international ist Mönchengladbachs Küche

Ob türkisch, syrisch, thailändisch oder vietnamesisch: In der Stadt bieten sich viele Gelegenheiten, internationale Gerichte kennenzulernen. Ein Blick über den Tellerrand lohnt sich.

Papst Leo XIV.: Das Oberhaupt der katholischen Kirche im Porträt

Papst Leo XIV. - mit bürgerlichem Namen Robert Francis Prevost - ist der 267. Pontifex. Er ist der erste US-amerikanische Papst. 1955 wird Prevost in Chicago geboren. Seine Eltern haben französisch-spanisch-italienische Wurzeln. Prevost studiert zunächst Mathematik und tritt 1977 dem Augustinerorden bei. 1982 wird er in Rom zum Priester geweiht. Später promoviert er dort auch in Kirchenrecht. Ab Mitte der 80er-Jahre ist Prevost als Missionar in Peru tätig: Er gründet Pfarreien, leitet ein Priesterseminar und ist in der Bischofsausbildung aktiv. 2015 ernennt ihn Papst Franziskus zum Bischof von Chiclayo, einer Diözese im Norden Perus. 2023 wird Prevost Leiter des Dikasteriums für Bischöfe. Die Vatikanbehörde wählt weltweit Bischöfe aus. Im selben Jahr ernennt ihn Papst Franziskus zum Kardinal. Nach dem Tod von Franziskus wird Prevost im Mai 2025 sein Nachfolger. Im vierten Wahlgang, nach nur 24 Stunden Konklave, wird er gewählt. Prevost gibt sich den Papstnamen Leo XIV. Er gilt als einer, der zuhört, vermittelt und Wandel will, ohne zu polarisieren - ein pragmatischer Diplomat laut kirchlichen Kreisen. Er soll ein gemäßigter Reformer sein, ohne Glaubenssätze aufzugeben. So spricht er sich z.B. für mehr Transparenz in der Kirche aus. Die Weihung von Frauen für kirchliche Ämter lehnt er ab. Ihm wird vorgeworfen, in seiner Zeit in Chicago und als Bischof in Chiclayo Missbrauchsfälle nicht konsequent verfolgt zu haben. Prevost bestreitet die Vorwürfe, die Diözese weist die Anschuldigungen zurück.

Vegane und vegetarische Ernährung: So beliebt sind Veggie-Ersatzprodukte 2024

Die Produktion von Fleischersatzprodukten stieg 2024 um vier Prozent auf 126.500 Tonnen - rund 4 Prozent mehr als 2023 mit 121.600 Tonnen. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. In fünf Jahren hat sich die Menge damit mehr als verdoppelt. 2019 lag die Produktion noch bei 60.400 Tonnen. Fleischbranche noch deutlich größer: Der Markt für fleischlose Produkte ist weiter gewachsen. Ihr Wert lag 2024 bei 647,1 Millionen Euro – rund 10,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Pro Kopf wurden 2024 etwa 1,5 Kilogramm davon produziert. Im gleichen Zeitraum sank der Wert von Fleisch und Fleischerzeugnissen um 1,1 Prozent auf 44,3 Milliarden Euro. Trotz des Rückgangs ist die Fleischbranche damit noch immer rund 70-mal so groß wie der Markt für vegetarische und vegane Alternativen. Der Pro-Kopf-Verzehr von Fleisch ist zuletzt wieder leicht gestiegen. Laut Statistikamt und der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung lag er bei 53,2 Kilogramm pro Person – etwa 300 Gramm mehr als im Vorjahr.

Söder kritisiert "Hysterie" um Maduro

Die Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch die USA sorgt in Deutschland für hitzige Debatten. Markus Söder hält die Diskussionen offenbar für übertrieben.

Eier, Butter, Joghurt, Käse und Co.: So lange sind Lebensmittel wirklich haltbar

Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein „Wegwerf-Datum“. Lebensmittel sind darüber hinaus genießbar. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) bringt es auf den Punkt. Noch rund zwei Wochen nach Ablauf sind Eier genießbar. Bei Speisen mit rohen Eiern muss das MHD allerdings eingehalten werden. Schwimmt das Ei beim Wasserglastest oben, muss es entsorgt werden. Butter ist Mehrere Wochen bis Monate nach Ablauf des MHDs genießbar. Sie wird erst entsorgt wenn sie dunkelgelb ist, stechend oder ranzig riecht. Milch • Nach Ablauf noch genießbar: Einige Tage, H-Milch einige Monate. • Wann entsorgen: Wenn die MiIlch geronnen oder flockig ist, sauer riecht oder sauer schmeckt. Joghurt, Quark oder Schmand • Nach Ablauf noch genießbar: Ungeöffnet Tage bis Monate • Wann entsorgen: Wenn sich Schimmel auf der Oberfläche zeigt, sich starke Blasen bilden oder das Produkt alkoholisch schmeckt. Käse • Nach Ablauf noch genießbar: Mehrere Tage bis Wochen • Wann entsorgen: Wenn der Käse schimmelig ist oder weiße Flecken hat. Wurst und Schinken • Nach Ablauf noch genießbar: einige Tage • Wann besser entsorgen: Wenn die Ware grau, grünlich oder schmierig aussieht. Mehr dazu im Video.

Die Hamas: Was sie ist und welche Ziele sie verfolgt

Die Hamas wird im Dezember 1987 kurz nach dem Beginn der ersten Intifada gegründet. Sie geht aus der Muslimbruderschaft hervor. Ziel der Organisation ist die „Zerstörung Israels und die Errichtung eines islamischen Staates Palästina“. Sie ist ein Gegenpol zur Palästinensischen Befreiungsorganisation PLO und ist anfangs eine Wohltätigkeitsorganisation. Die Hamas wird von westlichen Staaten als Terrororganisation eingestuft. Geldgeber der Organisation sind Länder wie der Iran und Katar, da auch sie Israel das Existenzrecht absprechen. Auch die Türkei finanzierte bereits die Hamas. Iran gilt als größter Waffenlieferant der Hamas. Diese werden zum Großteil über Ägypten in den Gaza-Streifen geschmuggelt. Die Hamas errichtet Schulen und soziale Einrichtungen und gewinnt 2006 die Wahlen in den palästinensischen Gebieten. Nach dem Ende der Legislaturperiode 2010 gibt es jedoch keine Wahlen mehr und die Opposition wird unterdrückt. Innerhalb der Organisation gibt es bewaffnete Gruppen, wie die Kassam-Brigaden. Nach Kämpfen mit der konkurrierenden Fatah-Partei übernimmt sie im Sommer 2007 die Kontrolle über den Gaza-Streifen. Seitdem führen Israel und Hamas drei Kriege gegeneinander: Zuletzt greifen am 7. Oktober 2023 hunderte Hamas-Kämpfer israelische Städte und Dörfer an, worauf Israel mit einer Kriegserklärung antwortet.

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